Roadtrip USA Teil 2 – Quer durch Kalifornien, Nevada, Arizona und Utah – VIDEO

Ein Roadtrip an der Westküste der USA – eine meiner Traumreisen. Die Hauptziele unserer Route führte uns von LA nach Las Vegas, zum Grand Canyon in Arizona, zum Lake Tahoe und über San Francisco durch das Silicon Valley den Highway 1 runter zurück nach LA.  Hier geht es weiter mit dem zweiten Teil des Reiseberichts über den Roadtrip an der Westküste der USA!

Aliens & andere Späße

Nachdem wir allerhand Canyons gesehen hatten, stand uns die längste Fahrtstrecke bevor: vom Bryce Canyon ging es zum Lake Tahoe. Auch wenn das 9 Stunden Autofahrt bedeutete, merkte man die lange Fahrdauer kaum, denn es gab auf dem Weg ja noch genug schöne Landschaften zu sehen. Ich bin immer wieder beeindruckt von der endlosen Weite Nevadas. Die unendlich langen und geraden Straßen sind so ganz anders als das, was man aus Deutschland kennt. Außerdem führte uns der Weg an der Area 51 vorbei, welches ein militärisches Sperrgebiet ist und um das immer wieder Verschwörungstheorien ranken. Hier wurden angeblich schon Außerirdische gesehen. Dieses Gerücht wird auf der Strecke gerne aufgegriffen: es gibt einen Alien-Diner und der Highway wurde offiziell Extraterrestrial Highway genannt (extraterrestrial = außerirdisch). An das Militärgebiet kommt man allerdings nicht so leicht heran. Der Weg dorthin wurde uns quasi geheim in einer Bar erklärt und um überhaupt diese Infos zu bekommen mussten wir tatsächlich unsere Pässe zeigen damit wir beweisen konnten, dass wir über 21 Jahre alt sind. Jaja, die Amis…

Kanada lässt grüßen

Am Lake Tahoe angekommen erwartete uns eine ganz andere Landschaft: viel grün, viel Wasser und hohe Berge. Diese Landschaft sah genau so aus, wie ich mir Kanada vorstelle! Der See ist der zweittiefste See der USA und hat eine unglaublich intensive blaue Farbe. Am Strandufer des Lake Tahoes (Chimney Beach) liegen große Steine im Wasser und das Wasser schimmert türkis und lässt die ganze Kulisse wie auf einer Postkarte erscheinen.

Lake Tahoe - Roadtrip USA

Mammutbäume und Wasserfälle

Nachdem wir einige Tage am Lake Tahoe verbracht hatten, sahen wir uns als nächstes die Sequoias (Mammutbäume) im Big Trees State Park an und steuerten dann den Yosemite National Park an, wo es auch Mammutbäume gibt. Diese Giganten sind wirklich atemberaubend und erinnern mich immer wieder daran, wie unbedeutend wir Menschen im Gegensatz zu diesen alten Riesen sind. Einige Sequoias sind so voluminös, dass man sogar mit dem Auto durch sie hindurch fahren könnte (ein Baum wurde leider tatsächlich vor vielen Jahren zu Attraktionszwecken so ausgehöhlt, dass man durch ihn hindurch fahren konnte). Die hohen Wasserfälle und steilen Felsen im Yosemite Nationalpark sind aber nicht minder beeindruckend und ebenso unbedingt zu empfehlen!

Ab in die Großstadt – San Francisco

Nachdem wir jeden Tag unglaublich faszinierende Natur gesehen hatten, war ich schon fast an diese Superlative gewöhnt. Deswegen musste ich mir jedes Mal aufs Neue bewusst machen was wir da eigentlich alles gesehen hatten, um es überhaupt verarbeiten zu können. Jetzt waren weite Landschaften aber erst einmal vorbei und es ging in die Großstadt – in eine meiner Lieblingsstädte: San Francisco. Auch wenn das Wetter dort oft nebelig ist und die Aufstiege der bis zu 31,5 Grad steilen Straßen  ganz schön anstrengend sein können, hat San Francisco ein Flair den kaum eine andere Stadt hat (Random Fact: die steilste Straße ist übrigens die Filbert Street). Nicht nur die steilen Straßen, die Cable Cars, die Golden Gate Bridge, die Robben am Pier 39 und der Union Square geben ihr diese außergewöhnliche Atmosphäre. Besonders die junge und lockere Lebensweise hat es mir angetan und erinnert mich sogar sehr an mein geliebtes Berlin. Es gibt viel Streetart an den Wänden, coole Second Hand Shops und hippe Cafés.

Zu Besuch im Silicon Valley

Ich wäre gerne länger in San Francisco geblieben, aber es führte uns weiter durch das Silicon Valley. Dort statteten wir Apple, Microsoft, Facebook und der Stanford University einen Besuch ab und ließen uns von der größten High-Tech-Szene inspirieren. Zum Abschluss unseres Trips legten wir wieder einige Meilen zurück – diesmal am Highway 1, eine der schönsten Strecken der Welt! Wir durchquerten wunderschöne Küstenabschnitte und fuhren an der Steilküste des Big Sur entlang durch Santa Barbara und Malibu. Die letzte Nacht verbrachten wir in einer süßen Pension in Topanga in den Santa Monica Mountains, von wo aus wir einen großartigen Blick über die weite grüne Landschaft hatten (das Hotel besteht aus zwei Villen und heißt Topanga Canyon Inn Bed and Breakfast). Nachdem wir vor dem Flug noch die letzten Stunden am Santa Monica Pier verbrachten, ging es von dort direkt zum Flughafen und wieder zurück nach Berlin. Es war eine wirklich fantastische Reise!

Kulinarisches

In San Francisco gibt es, wie auch in New York, ein großes Angebot an glutenfreien Produkten. Auch wenn es während der Reise in den kleineren abgelegenen Orten relativ schwierig war sich glutenfrei zu ernähren, wussten alle Gastronomen über Gluten gut Bescheid (was in Deutschland oft nicht der Fall ist) und boten mir gute Alternativen an. Auch in so gut wie allen Fast-Food-Burger-Läden ist es üblich, den Burger auch ohne Brötchen bestellen zu können. Statt eines Burger-Brötchens wird das Fleisch dann in ein Salatblatt eingewickelt oder in der Schale serviert. Lässt sich tatsächlich gut essen! Außerdem ist der Cobb Salad zu einem meiner Favoriten geworden, da er fast überall angeboten wird und super lecker ist (gemischter Salat mit Speck, Zwiebeln, Avocado, Tomaten, Hühnchen, Eier und Blauschimmelkäse). Mjam!

Yosemite National Park - Roadtrip USANature USA - Roadtrip USA

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